Historie

Die Station

Historie

 

Josef Bauer

Stationsgründer Josef Bauer


Wie alles begann...

Die Besamungsstation Bauer wurde 1948 als eine der ersten Stationen in Bayern von Josef Bauer, dem damaligen Molkereibesitzer (und Großvater der jetzigen Geschäftsführer der
J. Bauer GmbH & Co. KG) gegründet. Entscheidend mitgewirkt an der Stationsgründung hat Dr. Roder, der in der Folgezeit über 30 Jahre das Amt des Stationstierarztes ausübte. Er hatte die künstliche Rinderbesamung bereits während des Krieges in Russland kennengelernt.

 

Das Personal der Besamungsstation
In den Anfangsjahren waren die Besamungstechniker noch mit Motorrädern unterwegs.
Hinten links im Bild: Dr. Roder.



Grund für die Einführung der Besamung war damals primär die Bekämpfung der Trichomonaden-Deckseuche, die seinerzeit sehr weit verbreitet war und bei den Landwirten große wirtschaftliche Schäden verursachte.

 

In den ersten Jahren nach der Gründung war die Station auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Burgstall vor den Toren Wasserburgs untergebracht. Als dort die Räumlichkeiten zu klein wurden, erfolgte 1950 der Umzug in den „Alois-Bauer-Hof“ (benannt nach dem im zweiten Weltkrieg in Russland gefallenen Bruder von Josef Bauer) in der Tegernau.

Dort befindet sich die Besamungsstation – nach einigen Umbauten und Erweiterungen – auch heute noch.

Das Heimatfest 1949
1949 wird eines der ersten durch künstliche Besamung gezeugten Kälber auf der Bezirksschau in Wasserburg ausgestellt.

 

 


 

 

 











 

Heute...

 ... ist der Verzicht auf die künstliche Rinderbesamung undenkbar. Sie bildete und bildet die Grundlage für das züchterische Vorwärtskommen im Sinne einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Milchviehhaltung für unsere Kunden, die Landwirte.

Wir sind stolz darauf, dass wir als Besamungsstation Bauer in der Vergangenheit unseren Beitrag zu diesem Vorwärtskommen leisten konnten. Natürlich wird es auch in Zukunft unser Bestreben sein, weiter unseren Teil zum Fortschritt in der Rinderzucht beizutragen.